Testimonials

ÜBER SEMINARE DES BERLIN ACTING STUDIO - PRODROMOS ANTONIADIS

Eugene Boateng (Preisträger Bester Schauspieler für die Hauptrolle in „Borga“ beim Deutschen Schauspielpreis 2021)

Mit Prod zu arbeiten war und ist eine Bereicherung für mich. Ich habe so viel gelernt und lerne mit jedem Mal dazu. Ich bereite alle meine Projekte mit ihm vor und fühle mich dadurch entspannter und sicherer am Set.

Ob Casting oder Dreh, ich bereite alle Projekte mit ihm vor. Ich habe auf Grund von unserer erfolgreichen Zusammenarbeit so ein Vertrauen in ihm gewonnen, dass er die erste Person ist, die ich anrufe, wenn ich am Set Schwierigkeiten mit einer Szene habe.

Ich kann jedem Schauspieler oder jeder Schauspielerin Prod empfehlen, weil ich glaube, dass wir durch seine Hilfe als Coach das Spielen auf einen weit oberen Level pushen können.

Anton Nürnberg, Schauspieler

Das Berliner Studio war 2018 die erste Station auf meinem schauspielerischen Bildungsweg und hat sozusagen den Grundstein meines künstlerischen Systems gelegt. Prodromos Antoniadis hat mir gezeigt, dass ein/e Schauspieler:in so etwas wie einen Handwerkskoffer besitzt und ihn mit Werkzeug gefüllt, das für meine Arbeit, also meinen künstlerischen Ausdruck heute nicht wegzudenken ist. Ich profitiere ungemein von der Begegnung mit dem Berliner Studio. Es gibt mir in meiner Arbeit (im Film und im Theater) nämlich eine Sicherheit, die ich brauche, um meinen Job machen zu können. Außerdem offenbarte sie mir künstlerische Ansätze und Zugänge in einer Art, die mir in meiner staatlichen, klassischen Schauspielausbildung nie vermittelt wurden. Virtuosen begegnet man in diesem Beruf aber auch selten, falls es überhaupt welche gibt. Wenn es sie gibt, wird das Berliner Studio von so einem geleitet. Ich glaube, ich bin vor Prodromos niemandem in dieser Branche begegnet, der sein Handwerk so beherrscht. Dort zu lernen und sich Scheiben abschneiden zu können, ist von Wert und außerdem eine bereichernde, anregende und ziemlich fesche Angelegenheit, die ich ohne zu zögern jedem und jeder ans Herz lege, der oder die ihren Horizont in diesem Metier und dieser Kunst erweitern will.

 

Karl Schaper, Schauspieler

Die Arbeit bei Prodromos Antoniadis hat mich darauf hingewiesen, nochmal ins Detail zu gehen und zu gucken, was möglich ist aus einer Szene herauszuholen ohne dabei die Spielinstinkte zu verlieren. Oft bleiben viele Möglichkeiten auf der Strecke, weil man damit beschäftigt ist etwas herzustellen was nicht da ist, anstatt die Fühler auszufahren. Prodromos guckt genau hin, lässt nicht locker.

Umso unangenehmer es wird, desto mehr löst sich am Ende, ohne dass der Spaß an der Sache verloren geht. Beim Beobachten seiner Arbeit mit anderen konnte ich feststellen, dass er individuell mit allen Seminarteilnehmer*in arbeitet, heißt er dockt dort an, wo der oder die Teilnehmerin momentan steht, so dass das Seminar für jeden in Frage kommt, egal ob schon im Beruf oder am Anfang.

Kai Ehlers, Regisseur und Kameramann

Das Regie- und Schauspieltraining im Berliner Studio hat mich aufgerüttelt. Nach langer Zeit im Geschäft – als Regisseur – hat es mich am eigenen Leib daran erinnert, worum es geht: Lebendigkeit. Egal ob beim Spielfilm oder beim Dokumentarfilm, ich muss mich angreifbar machen, durchlässig werden, um zu einem authentischen Ausdruck oder zu wirklicher Empathie zu finden. Nie werde ich vergessen wie ich vor der Klasse alleine a Capella singen musste. Das scheinbar Paradoxe: Je mehr ich mich geschämt habe, desto bewegter waren die Zuschauenden. Diese intime Grenze kennenzulernen und dann für die Arbeit auch zu überwinden, mir einen Ruck zu geben, die eigene Komfortzone zu verlassen, hat die Tür wieder geöffnet zum Ungewissen, wo Kunst erst beginnen kann. Daran erinnert zu werden und es zu trainieren, wie einen Muskel, dafür ist das Berliner Studio ein perfekter Ort.“

Svea Bein, Schauspielerin

Im Berliner Studio lerne ich, wirklich präzise zu arbeiten und nicht mehr spielen zu müssen. Ich wende das Handwerk an und muss plötzlich nichts mehr behaupten: die Szene lebt von selbst und ich kann mich ganz dem Moment hingeben.

Neben der handwerklichen Weiterbildung ist das Berliner Studio eine gute Möglichkeit, um sich mit anderen FilmemacherInnen zu vernetzen und mit den FilmemacherInnen von morgen zu arbeiten. SchauspielerInnen, RegisseurInnen, DrehbuchautorInnen und ProduzentInnen kommen hier zusammen und lernen von- und miteinander. Das ist in der Filmbranche einzigartig und hat für mich einen hohen Stellenwert.

Jonas Rothlaender, Regisseur, Drehbuchautor, Filmproduzent

Die Arbeit im Berliner Studio war für mich insofern prägend, da ich seitdem nicht nur über sehr grundlegende Werkzeuge verfüge, die für mich bis heute extrem sinnvoll und hilfreich sind, sondern der Umstand als Regisseur die Seite zu wechseln und selber zu spielen, hat mir nicht nur bei meiner eigenen künstlerischen Entwicklung sehr geholfen, sondern auch um ein tieferes Verständnis für die Spieler*innen zu bekommen.

Georg Kammerer, Regisseur, Drehbuchautor und Commedian

Während meines Studiums an der dffb war die Arbeit in den Schauspiel-Seminaren mit Prodromos Antoniadis bei Weitem die prägendste Erfahrung für meinen Werdegang als Regisseur und Darstellender Künstler, weshalb es für mich klar war, dass ich diese Arbeit auch nach dem Studium, zuerst als Assistent, dann auch in eigener Lehrverantwortung weiterführen würde.

Die Überzeugung, dass Film als kollaboratives Medium darauf angewiesen ist, dass die kreativen Gewerke Schauspiel, Regie und Drehbuch eine gemeinsame Sprache sprechen, und daher auch gemeinsam lernen und trainieren sollten, ist so offensichtlich, dass es überraschen muss, wie isoliert voneinander diese Techniken andernorts unterrichtet werden.

Insbesondere schätze ich außerdem, dass am Berliner Studio keine Theorie aus dem Elfenbeinturm gelehrt wird, sondern die Technik ständig an der Berufsrealität der Lehrenden und Studierenden überprüft und evaluiert wird: unterrichtet wird nur, was sich in der realen Arbeit bewährt.

Jede Übung und jede Technik ist nur so gut, wie die Werkzeuge, die sie Regisseur*innen, Schauspieler*innen und Autor*innen an die Hand gibt. Hier wird kein stures Dogma gepredigt, sondern – basierend auf der Annahme, dass möglichst authentische und persönliche Arbeiten Basis und Ziel des künstlerischen Schaffens sein müssen – Wert gelegt auf das, was funktioniert. Dazu gehören ein intuitiv-emotionales Verständnis der Figuren ebenso wie klar strukturierte dramatische und psychologische Analysen. Sowohl reale emotionale und sensorische Erinnerung wie auch Imagination und Phantasie können hier gleichermaßen zum Erfolg führen und werden gleichermaßen trainiert.“

Eva Nürnberg, Schauspielerin

Seit mehr als 7 Jahren nehme ich regelmäßig an den Angeboten des Berliner Studios teil, um mich beruflich bestmöglich fortzubilden.

Hier habe ich gelernt, mein Handwerk immer weiter zu verfeinern, meine Sinne mehr und mehr zu schärfen, meine Grenzen zu erweitern und meinem Schauspiel noch mehr Farben zu schenken.

Viktor Nilsson, Schauspieler

Das DAD Seminar 2020 war für mich ein Riesen Erfolg. Zwar habe ich eine gute Ausbildung an der HfS Ernst Busch genossen, doch der Fokus lag dabei auf das Spiel auf der Bühne. Was es heißt vor der Kamera zu spielen und welche Herausforderungen es mit sich bringt war mir vor dem Seminar bewusst, doch wie ich es schaffe authentisch zu wirken und im Kontakt mit dem Partner offen zu bleiben, war für mich noch eine Baustelle.  Dank Prodromos Antoniadis präzise Übungen und individuelles Arbeiten mit dem Schauspieler und Schauspielerinnen wurden im Laufe des Seminars die verschiedensten Probleme analysiert und angegangen.  Den Körper und die Wahrnehmung zu sensibilisieren, gefolgt von Text und Szenen Analyse hat den Kurs sehr abwechslungsreich gestaltet. Bei jedem Teilnehmer war innerhalb kurzer Zeit eine große Entwicklung zu sehen. Außerdem ist dabei ein starker Gruppenzusammenhalt entstanden der den Prozess verstärkt hat. Die Lockere und genaue Art von Prodromos hat mir die Berliner Studio Technik als Werkzeug nahegebracht und hat mein Spiel vor der Kamera auf eine neue Ebene gehoben.“

York-Fabian Raabe, Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent

Die Arbeit im Berliner Studio stellt für mich einen bedeutenden Meilenstein in meiner Entwicklung als Regisseur dar. Die Techniken, das multiperspektivische, emotionale Verständnis und das (nötige) stetige Training sind Teil meines Handwerkes geworden. Ich empfehle das Berliner Studio für alle Filmschaffende. Das beinhaltet ausdrücklich auch diejenigen, die sich schon auf einem höheren handwerklichen Niveau befinden.

Pola Beck, Regisseurin

BERLINER STUDIO – „Ein Ort für Weiterentwicklung“

 

Meine Zeit im Berliner Studio habe ich in den Jahren 2014-2016 verbracht.

 

Meine erste prägende Erfahrung hatte ich 2014 bei einem 5-Wochen-Seminar, wo SchauspielerInnen, RegisseurInnen und AutorInnen zusammen Theorie und Praxis der Schauspielkunst erlernen. Die Zeit dort war einer der wichtigsten beruflichen Erfahrungen meines Lebens. Was ich im Filmregiestudium schmerzlich an Inhalten vermisst habe, konnte ich hier in nur fünf Wochen „nachholen“.

 

Begeistert von dieser intensiven Erfahrung begleitete ich ein Jahr später das Komödienseminar, was ich zusammen mit Prodromos in die Wege geleitet habe, nachdem ich erlebt hatte, wie schwer es Regisseuren und Schauspielern fällt, humorvolle Szenen nicht im Drama enden zu lassen. Das Seminar begleitete ich als Assistentin und in der Zeit konnte ich mir mit Prodromos Hilfe die Grundprinzipien des komödiantischen Spiels aneignen, worauf ich kurze Zeit später eine Komödie selbst inszenierte.

 

Die Arbeit mit Prodromos Antoniadis macht ungeheure Freude. Prodromos ist genau, unerbittlich und lässt nichts durchgehen. Das stetige Üben und Trainieren, die vielen neuen Impulse, das Werkzeuge entwickeln: Ich habe in meiner Berliner Studiozeit wichtige Techniken gelernt, die für meine jetzige Arbeit als Regisseurin von großer Bedeutung sind. Unter anderem arbeite ich viel mit „Repeat“, einer hilfreichen Methode, müde Darsteller*innen wieder zu aktivieren, Kontakt zu ihren Spielpartner*innen herzustellen.

 

Ich kann nur jedem Regisseur, jedem Schauspieler oder auch anderen Filmgewerken empfehlen, im Berliner Studio zu trainieren, denn es ist ein Ort der Weiterentwicklung und Vertiefung vorhandener Fähigkeiten. Immer wieder begegnen mir ehemalige Teilnehmerinnen bei der Arbeit, die meisten von ihnen sind inzwischen vielbeschäftigte SchauspielerInnen. Es ist eine Freude zu sehen, welche Kraft und Präzision die Arbeit in ihnen entfaltet hat.“

Eugene Boateng und Prodromos Antoniadis
Eugene Boateng und Prodromos Antoniadis in einer Probe